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Swiss Re meldet Neunmonatsgewinn von USD 4,2 Mrd.

Swiss Re erzielt in den ersten neun Monaten 2026 einen Reingewinn von USD 4,2 Mrd.. Dazu tragen alle Geschäftsbereiche und eine geringer als erwartet ausgefallene Belastung durch Naturkatastrophen bei.

Redaktion Helvetic Markets · 6 Nov 2026 · 06:00 · 4 Min. Lesezeit
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Swiss Re meldet Neunmonatsgewinn von USD 4,2 Mrd.
Photo: roland zh / Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Swiss Re Ltd teilte in Zürich mit, im dritten Quartal 2026 einen Reingewinn von USD 1,3 Mrd. erzielt zu haben. Damit erreichte der Gewinn in den ersten neun Monaten USD 4,2 Mrd., nach USD 4,0 Mrd. in der Vorjahresperiode. Die Eigenkapitalrendite blieb mit 22,5% auf Vorjahresniveau. Das Konzernergebnis profitierte von starken Beiträgen aller Geschäftsbereiche, einer geringer als erwartet ausgefallenen Belastung durch Naturkatastrophen und einer soliden Anlageperformance. Laut Geschäftsleitung sind der Konzern und alle Geschäftsbereiche auf Kurs, ihre Finanzziele für 2026 zu erreichen. Für das Gesamtjahr strebt Swiss Re einen Konzernreingewinn von USD 4,5 Mrd. an.

Konzernchef Andreas Berger führte das Neunmonatsergebnis auf diszipliniertes Underwriting und gezielte Entscheide in den vergangenen Quartalen zurück, die das Portfolio stärken und das Geschäft widerstandsfähiger machen sollten. Das Unternehmen verbinde eine disziplinierte Zeichnungspolitik und höhere Kosteneffizienz mit seinen geschäftlichen Ambitionen. Angesichts zunehmend komplexer und vernetzter Risiken arbeite es eng mit Kunden und Brokern zusammen, um attraktive Geschäftsmöglichkeiten zu erkennen. Finanzchef Anders Malmström ergänzte, die tieferen Neugeschäftsmargen spiegelten den starken Preiswettbewerb in der Schaden- und Unfallversicherung wider. Das umfangreiche Bestandsportfolio der Lebens- und Krankenrückversicherung, die starke Entwicklung von Corporate Solutions und solide laufende Kapitalanlageerträge stützten jedoch weiterhin die Rentabilität des Konzerns. Das im Februar angekündigte Aktienrückkaufprogramm über USD 1,5 Mrd. sei fast abgeschlossen.

Das versicherungstechnische Ergebnis des Konzerns stieg von USD 4,8 Mrd. in den ersten neun Monaten 2025 auf USD 5,1 Mrd.. Der Versicherungsertrag sank gegenüber der Vorjahresperiode von USD 32,0 auf 31,2 Mrd.. Höhere Erträge in der Lebens- und Krankenrückversicherung und positive Währungseffekte glichen die tieferen Erträge in der Schaden- und Unfallrückversicherung teilweise aus. Die vertragliche Servicemarge im Neugeschäft, ein Mass für die Rentabilität der in der Berichtsperiode abgeschlossenen Verträge, lag bei USD 2,8 Mrd., nach USD 3,9 Mrd. in den ersten neun Monaten 2025. Darin spiegeln sich der intensive Wettbewerb bei den Vertragserneuerungen in der Schaden- und Unfallrückversicherung und der geringere Beitrag der Lebens- und Krankenrückversicherung wider. Letzterer war auf tiefere Volumen, eine selektivere Zeichnung und weniger Grosstransaktionen zurückzuführen.

Swiss Re erzielte in den ersten neun Monaten 2026 eine Anlagerendite von 4,0%, gestützt durch laufende Erträge von USD 3,1 Mrd.. Die laufende Rendite stieg von 4,1% in der Vorjahresperiode auf 4,2%. Die Wiederanlagerendite erhöhte sich im dritten Quartal 2026 auf 5,6%. Das Unternehmen vereinfacht weiterhin seine Abläufe, indem es die organisatorische Komplexität reduziert, schneller auf Marktchancen reagiert und den Kundenkontakt intensiviert. So will es seine Wettbewerbsfähigkeit und langfristige Rentabilität stärken. Swiss Re ist auf Kurs, die Betriebskosten bis 2028 um USD 500 Mio. zu senken. Zuvor hatte der Konzern im Jahresverlauf sein bisheriges Sparziel von USD 300 Mio. bis 2027 angehoben. Zugleich investiert er weiter in strategische Bereiche wie Underwriting, kundenbezogene Funktionen sowie Daten- und KI-Lösungen. Die Kapitalausstattung blieb robust: Die Quote des Schweizer Solvenztests wurde per 1. Oktober 2026 auf 259% geschätzt und lag damit über dem Zielband von 200 bis 250%.

Die Schaden- und Unfallrückversicherung erzielte in den ersten neun Monaten 2026 einen Gewinn von USD 2,2 Mrd., 6% weniger als die USD 2,3 Mrd. in der Vorjahresperiode. Hauptgrund war das wettbewerbsintensive Marktumfeld. Das versicherungstechnische Ergebnis des Geschäftsbereichs belief sich auf USD 2,7 Mrd., nach USD 2,9 Mrd. ein Jahr zuvor. Die Grossschäden beliefen sich auf insgesamt USD 941 Mio., davon entfielen USD 624 Mio. auf das dritte Quartal. Naturkatastrophen machten in den neun Monaten USD 640 Mio. aus, darunter insbesondere ein Erdbeben in Kolumbien im August und Sturm Kristin, der im Januar in Portugal auf Land traf. Von Menschen verursachte Grossschäden schlugen mit USD 301 Mio. zu Buche. Der Geschäftsbereich wies eine Schaden-Kosten-Quote von 77,3% aus, nach 77,6% in der Vorjahresperiode. Für das Gesamtjahr strebt er eine Quote unter 85% an. Der Versicherungsertrag ging von USD 14,0 auf 12,8 Mrd. zurück. Ausschlaggebend waren die Ergebnisse der Vertragserneuerungen und tiefere von Kunden zedierte Volumen. Die vertragliche Servicemarge im Neugeschäft betrug USD 1,8 Mrd., nach USD 2,5 Mrd. im Vorjahr.

Quelle: FinanzNachrichten — Schweiz 20 (SMI)

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Dieser Artikel wurde vom Markets-Desk von Helvetic Markets mit KI-Unterstützung erstellt.
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