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Sigma-Studie von Swiss Re betont zunehmende Eigenverantwortung in der Altersvorsorge

Eine neue Studie von Swiss Re weist auf einen wachsenden Bedarf an Finanzberatung im Schweizer Vorsorgesystem hin, da die Menschen mehr Verantwortung für ihre Altersvorsorge übernehmen.

Redaktion Helvetic Markets · 8 Oct 2026 · 16:00 · 1 Min. Lesezeit
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Sigma-Studie von Swiss Re betont zunehmende Eigenverantwortung in der Altersvorsorge
Photo: roland zh / Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Die Verlagerung der Verantwortung für die Altersvorsorge auf die Einzelnen schafft neue Chancen für die Finanzbranche. Dies geht aus der jüngsten Sigma-Studie hervor, die der Rückversicherer Swiss Re am Donnerstag veröffentlicht hat. Mehr Eigenverantwortung ist die neue Realität in der Vorsorgeplanung und bringt langfristige Entscheidungen über die Sicherung des Einkommens im Ruhestand, die Vermögensweitergabe und die Finanzierung der Pflege im Alter mit sich.

Vorsorgesysteme in Ländern wie den USA, dem Vereinigten Königreich und Australien bieten den Einzelnen die grösste Flexibilität. In den USA entschieden sich 2018 mehr als die Hälfte der Pensionierten dafür, ihr Vorsorgekapital zu beziehen und selbst zu verwalten, gegenüber 10% im Jahr 2000. Im Vereinigten Königreich bezog 2024 gut ein Drittel, nämlich 36%, das Vorsorgevermögen als Kapital statt als lebenslange Rente.

Das Schweizer Vorsorgesystem ordnet die Sigma-Studie dagegen als hybrides Modell ein, bei dem das Einkommen im Ruhestand aus einer Kombination gesetzlicher Rentenansprüche und kapitalgedeckter beruflicher oder privater Ersparnisse besteht. Ähnliche Systeme gibt es in den Niederlanden, Japan und Südkorea. Auch in der Schweiz steigt der Anteil der als Kapital bezogenen Leistungen der beruflichen Vorsorge, was auf eine mögliche Beratungslücke hinweist. Viele Menschen kurz vor der Pensionierung sowie Pensionierte treffen möglicherweise komplexe Entscheidungen über den Bezug ihres Vorsorgevermögens, ohne ausreichend finanziell beraten zu werden.

Lebensversicherer müssen zunehmend mit Banken, Beratern und anderen Vertriebspartnern zusammenarbeiten, die diese Kunden betreuen, betonen die Studienautoren. Produkte und Dienstleistungen müssen zudem so gestaltet sein, dass Berater und Kunden sie leicht verstehen können. Der Einsatz von Technologien wie künstlicher Intelligenz kann Beratung und Prozesse effizienter machen. Bei komplexeren Entscheidungen bleiben die Menschen jedoch auf persönliche Unterstützung angewiesen. Die Chance für Versicherer und ihre Partner liegt darin, mithilfe von Technologie Beratung und Versicherungsschutz leichter zugänglich zu machen.

Quelle: cash.ch — Top News

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Dieser Artikel wurde vom Markets-Desk von Helvetic Markets mit KI-Unterstützung erstellt.
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