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Londoner Analyst sieht beim Börsengewinner von 2024 Kuros mehr als 100% Kurspotenzial

Ein Analyst von AlphaValue hält an seiner Kaufempfehlung für Kuros Biosciences fest und verweist auf einen höheren Nettobarwert, während sich die Roche-Partizipationsscheine früheren Höchstständen nähern.

Redaktion Helvetic Markets · 26 Oct 2026 · 14:00 · 3 Min. Lesezeit
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Londoner Analyst sieht beim Börsengewinner von 2024 Kuros mehr als 100% Kurspotenzial
Photo: Achilaos / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Bis Ende Dezember bleiben noch etwas mehr als zwei Monate. Für die Aktionäre von Kuros zeichnet sich 2026 jedoch als schwieriges Jahr ab. Zwar haben sich die Aktien des Herstellers von Knochenersatzmaterialien zuletzt etwas erholt, sie liegen aber weiterhin fast 24% unter dem Niveau der ersten Januartage. Damit zählt Kuros zu den 20 schwächsten Schweizer Aktien des Jahres.

Rückenwind erhält der Titel durch einen aktuellen Kommentar von Martin Schnee, Analyst bei AlphaValue. Er hält sowohl an seiner Kaufempfehlung als auch am Kursziel von CHF 34,80 fest, verweist aber darauf, dass sein Discounted-Cashflow-Modell nun einen theoretischen Nettobarwert aller künftigen Gewinne von CHF 47 je Aktie ergibt, nach zuvor CHF 43,40. Dieser Wert entspräche mehr als einer Verdoppelung des aktuellen Aktienkurses. Den höheren Nettobarwert berücksichtigt der Analyst jedoch nicht in seinem offiziellen Kursziel.

Bei den jüngsten Managementtransaktionen von Kuros wurde der SIX Swiss Exchange Anfang Oktober ein Aktienverkauf von rund CHF 550'000 gemeldet. Nur zwei Wochen später folgte ein Aktienkauf über insgesamt CHF 280'000. Aus den Offenlegungen geht hervor, dass die zweite Transaktion lediglich auf der Ausübung von Mitarbeiteroptionen beruhte. Eine Person erwarb damit fast 60'000 Namenaktien zu je CHF 4,75, was für andere Aktionäre keine positive Signalwirkung hat.

Die Roche-Partizipationsscheine erreichten zu Wochenbeginn im frühen Handel Spitzenkurse von bis zu CHF 397. Damit näherte sich der Basler Pharma- und Diagnostikkonzern seinem bisherigen Rekordhoch vom Frühjahr 2022. Positive Impulse kommen weiterhin vom Rückschlag des Konkurrenten Novartis beim Multiple-Sklerose-Konkurrenzwirkstoff remibrutinib sowie von einer Hochstufung durch Deutsche Bank am Freitag von «Hold» auf «Buy». Das Kursziel wurde dabei von CHF 340 auf CHF 500 angehoben. Nur wenige Tage zuvor hatte Oddo die Einstufung von «Underperform» auf «Outperform» geändert und das Kursziel von CHF 300 auf CHF 440 angepasst.

Nachdem die Roche-Partizipationsscheine seit vergangenem November nicht weniger als 50% an Wert gewonnen haben, verweisen Analysten auf erwartete Milliardenumsätze in Dollar mit dem Brustkrebsmedikament giredestrant und dem Multiple-Sklerose-Medikament fenebrutinib. Fragen bleiben jedoch zum erneuten Vorstoss von Roche-Chef Thomas Schinecker in den Markt für GLP-1-Medikamente zur Gewichtsreduktion. Obwohl dieser Markt in den kommenden Jahren stark wachsen dürfte, bleibt das Therapiegebiet hart umkämpft. Novo Nordisk und Eli Lilly dominieren es neben zahlreichen neuen Marktteilnehmern und Generikaherstellern, die günstigere Biosimilars anbieten.

Ein Gradmesser für Roches Vorstoss in dieses Therapiegebiet sind die Aktien von Zealand Pharma. Im März 2025 ging der Basler Konzern mit dem dänischen Pharmaunternehmen eine Zusammenarbeit im Wert von bis zu 5,3 Mrd. Dollar ein, bei der der Wirkstoff petrelintide im Zentrum steht. Während sich die Roche-Partizipationsscheine ihrem Rekordhoch vom Frühjahr 2022 nähern, notieren die Aktien von Zealand Pharma nahe mehrjährigen Tiefständen. Sie haben in den vergangenen 12 Monaten mehr als die Hälfte ihres Werts und seit Bekanntgabe der Zusammenarbeit zwei Drittel verloren. Dieser Rückgang fällt mit Forschungserfolgen von Boehringer Ingelheim im selben Therapiegebiet zusammen.

Quelle: cash.ch — Top News

Dieser Artikel wurde vom Markets-Desk von Helvetic Markets mit KI-Unterstützung erstellt.
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