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BMW schliesst Abfindungsprogramm nach Erreichen der Austrittsziele vorzeitig

BMW hat sein freiwilliges Abfindungsprogramm in Deutschland früher als geplant geschlossen, nachdem Tausende Mitarbeitende einen Austritt beantragt hatten.

Redaktion Helvetic Markets · 20 Oct 2026 · 16:00 · 1 Min. Lesezeit
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BMW schliesst Abfindungsprogramm nach Erreichen der Austrittsziele vorzeitig
Photo: Saptarshi Pal / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

BMW hat sein freiwilliges Abfindungsprogramm früher als geplant geschlossen, nachdem die Ziele der Initiative vorzeitig erreicht worden waren. Zehntausende Mitarbeitende in Deutschland hatten ihre Abfindungsangebote vor knapp drei Wochen erhalten. Das Programm soll nun bis Mitte November abgeschlossen werden.

Bis dahin werden alle Interessenten darüber informiert, ob eine Aufhebungsvereinbarung zustande gekommen ist. Laut Quellen wird dies bei der Mehrheit der Bewerber der Fall sein, jedoch nicht bei allen. Weitere Anmeldungen werden nicht mehr angenommen.

BMW hatte das deutsche Abfindungsprogramm im Sommer ohne konkrete Zielzahl angekündigt. Aus Unternehmenskreisen hatte es zuvor geheissen, weltweit würden rund 8'000 Stellen abgebaut, etwa die Hälfte davon in Deutschland. Auf Basis dieser Zahlen haben sich schätzungsweise 5'000 Mitarbeitende für das Programm beworben.

Bei der Veröffentlichung der Abfindungsangebote Anfang Oktober war das Interesse an der Einsicht in die individuellen Angebote so gross, dass interne Systeme mehrere Stunden lang vorübergehend überlastet waren. Dennoch konnten alle Interessenten ihre Bewerbung einreichen.

Früheren Unternehmensangaben zufolge belaufen sich die Rückstellungen für das Abfindungsprogramm auf etwas mehr als eine Milliarde Euro. Rein rechnerisch dürften viele Abfindungsvereinbarungen deutlich im sechsstelligen Bereich liegen.

BMW hatte ursprünglich Oktober 2027 als Zieltermin für das Programm genannt. Dieses Datum bezog sich jedoch auf das endgültige Ende der Arbeitsverhältnisse. Laut Quellen wird nicht jeder Vertrag sofort beendet.

Das Programm in Deutschland richtete sich ausschliesslich an indirekte Mitarbeitende, etwa in Verwaltung und Entwicklung. Produktionsmitarbeitende waren ausdrücklich ausgeschlossen. Daher ist München wegen der dortigen Konzentration von Personal ausserhalb der Produktion besonders betroffen.

Quelle: cash.ch — Top News

Dieser Artikel wurde vom Markets-Desk von Helvetic Markets mit KI-Unterstützung erstellt.
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