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Deutsche Erzeugerpreise steigen im September 2026 um 6,7%

Die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte in Deutschland stiegen laut Statistischem Bundesamt im September 2026 gegenüber dem entsprechenden Monat 2025 um 6,7%.

Redaktion Helvetic Markets · 20 Oct 2026 · 11:00 · 3 Min. Lesezeit
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Deutsche Erzeugerpreise steigen im September 2026 um 6,7%
Photo: Wilfredor / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte in Deutschland stiegen im September 2026 gegenüber September 2025 um 6,7%. Dies war der stärkste jährliche Anstieg seit März 2023, als die Preise um 7,5% zugelegt hatten. Laut dem Statistischen Bundesamt, bekannt als Destatis, erhöhten sich die Erzeugerpreise im September 2026 gegenüber dem Vormonat August 2026 zudem um 1,9%.

Haupttreiber des jährlichen Anstiegs waren höhere Energiekosten mit einem Plus von 14,9%. Auch Vorleistungsgüter verzeichneten mit 6,4% gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat einen deutlichen Preisanstieg.

Investitionsgüter und Gebrauchsgüter waren im September 2026 ebenfalls teurer als ein Jahr zuvor, mit Zuwächsen von 2,4% beziehungsweise 2,2%. Verbrauchsgüter verbilligten sich dagegen um 1,8%. Ohne Energie stiegen die Erzeugerpreise im September 2026 gegenüber September 2025 um 3,2% und gegenüber August 2026 um 0,1%.

Energie war im September 2026 um 14,9% teurer als im Vorjahr und um 5,8% teurer als im August 2026. Unter dem Einfluss militärischer Konflikte im Iran und Nahen Osten lagen die Preise für Mineralölprodukte um 51,3% über September 2025 und um 8,2% über August 2026. Naphtha kostete 53,8% mehr als im September 2025, leichtes Heizöl verteuerte sich um 91,8% und Treibstoffe um 48,6%.

Die Kosten für Erdgas in der Verteilung lagen über alle Abnehmergruppen hinweg durchschnittlich 15,0% über dem entsprechenden Vorjahresmonat. Strom verteuerte sich gegenüber September 2025 um 8,2%, Fernwärme verbilligte sich dagegen um 0,5%.

Vorleistungsgüter kosteten 6,4% mehr als im Vorjahresmonat und 0,2% mehr als im August 2026. Der Preisdruck gegenüber September 2025 ging hauptsächlich von Metallen aus, die sich um 14,0% verteuerten. Kupfer und Kupferhalbzeug legten um 31,4% zu, Edelmetalle kosteten 26,5% mehr als ein Jahr zuvor. Auch Roheisen, Stahl und Ferrolegierungen waren mit einem Plus von 8,4% teurer, darunter Betonstahl mit 7,0%.

Chemische Grundstoffe verteuerten sich gegenüber dem Vorjahresmonat um 11,3%, Düngemittel um 8,9%. Holz und Holzwaren einschliesslich Kork kosteten 7,1% mehr, darunter Nadelschnittholz 6,9% und Laubschnittholz 2,0%. Deutliche Preisanstiege gab es bei Pellets, Briketts und Scheitholz mit einem jährlichen Plus von 38,5%.

Glas und Glaswaren verteuerten sich gegenüber dem Vorjahr um 0,1%, darunter veredeltes und bearbeitetes Flachglas um 1,0% und Hohlglas um 0,1%. Papier, Pappe und Waren daraus kosteten 1,6% mehr. Futtermittel verteuerten sich gegenüber September 2025 um 8,8%, Getreidemehl um 0,8%.

Investitionsgüter waren 2,4% teurer als im Vorjahr und 0,1% teurer als im August 2026. Maschinen kosteten 2,1% mehr, Kraftwagen und Teile 2,0%. Gebrauchsgüter verteuerten sich gegenüber dem Vorjahr um 2,2% und gegenüber August 2026 um 0,2%.

In Deutschland hergestellte und verkaufte Verbrauchsgüter verbilligten sich dagegen gegenüber September 2025 um 1,8%, stiegen gegenüber August 2026 jedoch leicht um 0,2%. Bei den Verbrauchsgütern sanken die Nahrungsmittelpreise insgesamt um 4,1%. Deutliche Rückgänge gegenüber September 2025 gab es bei Butter mit 34,8%, Schweinefleisch mit 13,9% und Rindfleisch mit 9,9%. Pflanzliche Öle und Zucker verteuerten sich dagegen um 14,5% beziehungsweise 4,1%.

Quelle: Destatis – Pressemitteilungen

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Dieser Artikel wurde vom Markets-Desk von Helvetic Markets mit KI-Unterstützung erstellt.
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