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Schweizer Pharma- und Chemiebranche hält weltweit ihre Stellung, hinkt aber bei Innovationen hinterher

Eine neue Studie von BAK Economics sieht die Schweiz in Chemie und Pharma weltweit auf Rang drei, weist aber auf Schwächen bei klinischen Studien, KI-Nutzung und Innovation hin.

Redaktion Helvetic Markets · 4 Nov 2026 · 16:00 · 1 Min. Lesezeit
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Schweizer Pharma- und Chemiebranche hält weltweit ihre Stellung, hinkt aber bei Innovationen hinterher
Photo: Polina Tankilevitch / Pexels

Die Schweizer Chemie- und Pharmaindustrie behauptet ihre weltweite Spitzenposition und belegt im jährlich von BAK Economics erstellten Global Industry Competitiveness Index (GICI) Rang drei. In der von Scienceindustries in Auftrag gegebenen Studie liegen die USA an erster Stelle, gefolgt vom steuergünstigen Irland.

Insgesamt ist die Schweiz unter den untersuchten Ländern am breitesten aufgestellt und liegt bei allen bewerteten Indikatoren unter den besten 10, erklärte Studienautor Michael Grass an einem Medienanlass. Schwächen zeigten sich dennoch bei Innovation und Technologieführerschaft. Die Chemie hielt ihren hohen Rang, während Pharma auf Platz neun zurückfiel.

Die Studie führt dies vor allem auf wenige klinische Studien, die geringe Digitalisierung des Gesundheitswesens, den KI-Einsatz und die Vergütung von Medikamenten zurück. Die Grundlagen sind weiterhin sehr stark, doch je näher die Anwendung bei Patienten rückt, desto grösser wird die Lücke zwischen Schweizer Forschung und Praxis.

Scienceindustries-Präsidentin Annette Luther bezeichnete den Rückgang bei der Technologie- und Innovationsführerschaft als besorgniserregend, da viele Länder aufholen wollten. Die Schweiz müsse ihre Forschungsposition stärken.

China rückte im Gesamtranking um vier Plätze auf Rang 12 vor. Bei Marktposition, Patenten, klinischen Studien und Forschungsausgaben schneidet es bereits gut ab. Schwächen zeigte es bei der Standortqualität, zu der Regulierung, Schutz geistigen Eigentums und Abbau von Markthürden zählen. Die Studie stellte dort jedoch jüngst erhebliche Fortschritte fest. Laut Grass könnte China in den nächsten ein bis zwei Jahren zur Spitzengruppe aufschliessen.

Quelle: cash.ch — Top News

Dieser Artikel wurde vom Markets-Desk von Helvetic Markets mit KI-Unterstützung erstellt.
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