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SMI vor höherem Start nach Wall-Street-Gewinnen und sinkenden Ölpreisen

Vorbörsliche Indikatoren deuten nach höheren Schlusskursen an der Wall Street und angesichts laufender Technologieberichte auf einen positiven Start der Schweizer Börse hin.

Redaktion Helvetic Markets · 30 Oct 2026 · 06:00 · 3 Min. Lesezeit
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SMI vor höherem Start nach Wall-Street-Gewinnen und sinkenden Ölpreisen
Photo: Carlos Delgado / Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Vorbörsliche Indikationen an der Schweizer Börse deuteten auf einen freundlichen Start des Swiss Market Index hin. Im Fokus der Anleger blieb die Kursentwicklung an der Wall Street nach dem Zinsentscheid der US-Notenbank. Wachstumswerte mit hoher Börsenkapitalisierung zeigten nach enttäuschenden Ergebnispräsentationen insgesamt Schwäche. ServiceNow führte die nachbörslichen Verlierer mit einem Minus von 18,2% an. Alphabet verlor mehr als 10%, Salesforce gab 6,0% nach. Gegen den Trend stiegen KLA Corp um 3,5%, Gilead Sciences um 2,9% und Microsoft um 2,7%. Am frühen Morgen wurde der US-Technologieindex Nasdaq rund 1% tiefer indiziert. Der Goldpreis sank um 0,6%, Bitcoin um 1,1%.

Asiens Börsen gaben ihre anfänglichen Gewinne ab, da gemischte Reaktionen auf Geschäftszahlen aus dem KI-Sektor die Anleger verunsicherten. In Südkorea meldete Samsung Electronics für das dritte Quartal einen nahezu verneunfachten Rekordgewinn. Die Aktie des Chipherstellers verlor dennoch 4,13%, weil der Reingewinn die Analystenerwartungen verfehlte. Dies drückte den breiten Kospi um 2,6% und brachte den südkoreanischen Aktienmarkt klar ins Minus. Auch Konkurrent SK Hynix gab einen Teil seiner Gewinne ab, notierte aber noch 1,14% höher. Der breite MSCI-Index für asiatische Aktien ausserhalb Japans sank um 0,7%.

In Tokio stieg der 225 Titel umfassende Nikkei nach einer erhöhten Gewinnprognose des Chipausrüsters Advantest um 0,2% auf 64'105,62 Punkte. Der breitere Topix notierte dagegen 0,3% tiefer bei 3'977,84 Punkten. Advantest gewann 5,4%, nachdem das Unternehmen die Jahresprognose für den Betriebsgewinn um 14% angehoben hatte. Viele andere Chip- und KI-Werte gaben ihre anfänglichen Gewinne ab. Tokyo Electron verlor 0,9%, SoftBank Group 0,6%. Hitachi brach trotz höherer Gewinnprognose um 8,7% ein. Die Berichtssaison der Technologieunternehmen lief in Japan, Südkorea und den USA auf Hochtouren. Hunderte japanische Unternehmen sollten Ergebnisse vorlegen, und der Zinsentscheid der Bank of Japan stand an.

In China verlor die Börse Shanghai 0,9% auf 3'647,12 Punkte. Der Leitindex wichtiger Unternehmen in Shanghai und Shenzhen sank um 1,2% auf 4'034,81 Punkte. Der Hang Seng in Hongkong legte um 0,2% zu. Im asiatischen Devisenhandel stieg der Dollar geringfügig auf 157,75 Yen und leicht auf 6,6614 Yuan. Gegenüber dem Schweizer Franken legte er auf 0,8281 Franken zu. Gleichzeitig blieb der Euro mit 1,1145 Dollar nahezu unverändert und stieg leicht auf 0,9229 Franken.

Die Ölpreise sanken und machten damit Gewinne der vorherigen Sitzung rückgängig. Nordseeöl der Sorte Brent verbilligte sich um 1,1% auf 114,10 Dollar je Barrel mit 159 Litern, US-Öl der Sorte WTI um 1,3% auf 101,44 Dollar. Die Hoffnung auf Friedensgespräche dämpfte die Sorgen der Händler vor Lieferstörungen im Nahen Osten infolge des eskalierenden regionalen Konflikts. Laut einem Bericht des Wall Street Journal versuchte US-Vizepräsident JD Vance in einem Brief an den Chef des iranischen Sicherheitsrats, Mohsen Rezaei, die Friedensverhandlungen wiederzubeleben. Angesichts der Aussicht auf eine Wiederaufnahme der Gespräche überwog der Verkaufsdruck. Die Rückgänge blieben jedoch begrenzt, da verstärkte Angriffe der Huthi-Miliz und ein möglicher erneuter US-Angriff auf den Iran nach den Zwischenwahlen am 3. November Sorgen auslösten.

Die US-Aktienmärkte schlossen nach der erwarteten Zinsbestätigung der Fed und ihren begleitenden Aussagen im Plus. Dies galt vor allem für Technologiewerte an der Nasdaq, wo sich die Erholung fortsetzte. KI-Aktien waren wieder gefragt. Auf die Anleger warteten nach US-Börsenschluss Microsoft und Alphabet. Der technologielastige Nasdaq 100 schloss 0,55% höher bei 29'813,16 Punkten, erreichte den höchsten Stand seit einer Woche und testete die kurz- bis mittelfristige 50-Tage-Linie. Der breite S&P 500 gewann 0,28% auf 7'743,98 Punkte, der Dow Jones Industrial Average 0,19% auf 52'475,10 Punkte. Nach der ersten Zinserhöhung seit Jahren im September liessen die US-Währungshüter den Leitzins unverändert. Die Märkte blickten auf eine mögliche Straffung im Dezember, mit der Anleger rechnen.

Quelle: cash.ch — Top News

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Dieser Artikel wurde vom Markets-Desk von Helvetic Markets mit KI-Unterstützung erstellt.
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