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Bundesbank: Inflation in Deutschland bleibt bis ins nächste Jahr merklich erhöht

Laut der Deutschen Bundesbank hält der Preisdruck an. Eine Wiederholung der Hochinflationsphase von 2021 und 2022 hält sie jedoch für unwahrscheinlich.

Redaktion Helvetic Markets · 19 Oct 2026 · 14:00 · 1 Min. Lesezeit
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Bundesbank: Inflation in Deutschland bleibt bis ins nächste Jahr merklich erhöht
Photo: Dontworry / Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Die Deutsche Bundesbank rechnet damit, dass die Inflation in Deutschland bis ins nächste Jahr hinein merklich erhöht bleibt. Der durch Rohstoffpreisschocks ausgelöste Inflationsdruck baue sich nur langsam ab, schrieb die Notenbank in ihrem am Montag veröffentlichten Monatsbericht.

Derzeit gebe es zwar kaum Anzeichen dafür, dass die Inflation einen ähnlich steilen Verlauf nehme wie nach Beginn des Ukraine-Kriegs 2022. Die Rückkehr zum Zielwert von zwei Prozent werde aber einige Zeit dauern. Im September stiegen die Verbraucherpreise um 3,3%, so stark wie seit fast drei Jahren nicht mehr. Treiber waren Rekordpreise für Benzin und Diesel sowie teures Heizöl. Zuvor war der Weltmarktpreis für Rohöl wegen des Kriegs unter Beteiligung Irans über 100 Dollar je Fass gestiegen.

Die historische Erfahrung zeige, dass solche Schocks Zeit brauchen, bis sie sich auf den gesamten Warenkorb auswirken, so die Bundesbank. Die Dynamik der Verbraucherpreise für Gas, Strom, Nahrungsmittel, andere Waren und Dienstleistungen dürfte nur allmählich zunehmen. Zudem hätten sich Dienstleistungen bereits vor dem Konflikt im Nahen Osten überdurchschnittlich verteuert, gestützt durch kräftiges Lohnwachstum.

Gleichzeitig hält die Notenbank eine Wiederholung der Hochinflationsphase von 2021 und 2022 derzeit für unwahrscheinlich. Der jüngste Energiepreisanstieg konzentriere sich stärker auf Öl und Ölprodukte als auf Gas und Strom. Dies liege an langen Vertragslaufzeiten, teilweise festen Tarifen und den Absicherungsstrategien der Versorger. Zudem fehlten gleichzeitige starke Schwankungen bei Agrarrohstoffpreisen und Währungsschocks, die Nachfrage sei schwächer und die Lage in den Lieferketten günstiger. Unter diesen Ausgangsbedingungen sei die Wahrscheinlichkeit geringer, dass Unternehmen ihre Preise häufiger anpassen und Kostenschocks stärker als üblich weitergeben, erklärte die Bundesbank.

Quelle: cash.ch — Top News

Dieser Artikel wurde vom Markets-Desk von Helvetic Markets mit KI-Unterstützung erstellt.
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