Temenos hat im dritten Quartal den Umsatz mit Bankensoftware gegenüber dem Vorjahr gesteigert und beim Gewinn die Markterwartungen übertroffen, wie das Unternehmen am Dienstagabend mitteilte.
Von Juli bis September 2026 erreichte der Umsatz USD 292,8 Mio., ein Plus von 13% gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die wichtigen Softwarelizenzerlöse stiegen um 23% auf USD 121,8 Mio.. Der bereinigte Betriebsgewinn (EBIT) wuchs um 29% auf USD 109,3 Mio. und übertraf die von Analysten erwarteten USD 99,9 Mio.. Die entsprechende Marge erhöhte sich von 32,7% im Vorjahr auf 37,3%. Der Gewinn je Aktie betrug USD 1,23, ein Anstieg um 32%. Die bereinigten Zahlen schliessen unter anderem Aufwendungen für aktienbasierte Vergütungsprogramme aus.
Das Genfer Unternehmen bestätigte seine mittelfristigen Ziele bis 2028 und hob den Jahresausblick für 2026 teilweise an. Temenos erwartet nun ein EBIT-Wachstum von rund 12% zu konstanten Wechselkursen, nach zuvor rund 9%. Beim Gewinn je Aktie rechnet das Unternehmen mit einem ausgewiesenen Wachstum von rund 10%, nach zuvor etwa 7%. Die Softwarelizenzerlöse einschliesslich Abonnements und SaaS sollen 2026 weiterhin um rund 9% zu konstanten Wechselkursen steigen. Mittelfristig wird ein EBIT von rund USD 480 Mio. angestrebt, bei einem erwarteten freien Cashflow von etwa USD 410 Mio..
Die Integration von Additiv kommt nach Unternehmensangaben gut voran. Die Übernahme dürfte die EBIT- und EPS-Prognosen für 2026 nicht beeinflussen. Der Anfang Juni angekündigte Kauf des Zürcher Fintechs wurde Mitte Juli abgeschlossen. Additiv bietet Banken und Vermögensverwaltern Software zur Entwicklung und Verwaltung von Vermögensverwaltungsangeboten.

