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BNP Paribas steigert Gewinn im dritten Quartal dank starkem Investmentbanking

Die nach Bilanzsumme grösste Bank der Eurozone steigerte den Reingewinn im dritten Quartal um 13,5%, getragen von einer starken Entwicklung im Firmenkunden- und institutionellen Geschäft.

Redaktion Helvetic Markets · 28 Oct 2026 · 16:00 · 3 Min. Lesezeit
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BNP Paribas steigert Gewinn im dritten Quartal dank starkem Investmentbanking
Photo: 6689062 / Pixabay

BNP Paribas meldete für das dritte Quartal einen Reingewinn von EUR 3,46 Mrd., 13,5% mehr als im Vorjahreszeitraum. Das Ergebnis übertraf die durchschnittliche Analystenprognose von EUR 3,23 Mrd. Der Vorsteuergewinn stieg um 18,1% auf EUR 5,06 Mrd., während die Erträge um 9,5% auf EUR 13,76 Mrd. wuchsen. Die Kosten erhöhten sich mit 5,3% langsamer, wodurch sich das Aufwand-Ertrags-Verhältnis von 60,6 auf 58,3% verbesserte. CEO Jean-Laurent Bonnafé erklärte, der Konzern habe dank der operativen Leistung aller drei Sparten ein sehr starkes drittes Quartal erreicht.

Wichtigster Wachstumstreiber war Corporate and Institutional Banking. Dort stiegen die Erträge um 16,6% auf EUR 5,20 Mrd. und der Vorsteuergewinn um 35,2% auf EUR 2,25 Mrd. Besonders stark entwickelte sich das Kapitalmarktgeschäft: Die Erträge von Global Markets wuchsen um 21,9% auf EUR 2,67 Mrd. Darin legten Aktiengeschäft und Prime Brokerage um 50% auf EUR 1,46 Mrd. zu, während Anleihen und Devisen mit EUR 1,22 Mrd. praktisch stabil blieben. Die Erträge von Securities Services erhöhten sich um 17,6% auf EUR 912 Mio.

Auch Investment and Protection Services legte zu. Die Erträge stiegen um 5,3% auf fast EUR 2 Mrd., der Vorsteuergewinn um 26,4% auf etwas mehr als EUR 1 Mrd. Unterstützend wirkte die Integration des übernommenen Vermögensverwalters AXA Investment Managers. Die gesamten verwalteten Vermögen der Sparte erreichten Ende September EUR 2,55 Bio. Seit Jahresbeginn flossen netto EUR 49,4 Mrd. zu, darunter EUR 31 Mrd. im Asset Management und EUR 11,5 Mrd. in der Vermögensverwaltung. Deren Erträge stiegen dank höherer Gebühreneinnahmen und aktiver Handelstätigkeit asiatischer Kunden. Die Bank kündigte zudem an, ihr Angebot für besonders vermögende Privatpersonen, Unternehmer und Family Offices in den nordischen Ländern auszubauen.

Das Autoleasinggeschäft stand dagegen unter Druck. Die gemeinsamen Erträge von Arval und Leasing Solutions sanken wegen anhaltend tiefer Gebrauchtwagenpreise um 29,1% auf EUR 546 Mio. In der Sparte Commercial, Personal Banking and Services stiegen die Gesamterträge um 3,6%. Der Vorsteuergewinn sank jedoch bei höheren Kreditrisikokosten um 6,5% auf EUR 2,04 Mrd. Die Risikovorsorge erhöhte sich von EUR 905 Mio. auf EUR 964 Mio.

In den ersten neun Monaten erzielte der Konzern einen Reingewinn von EUR 11,02 Mrd., nach EUR 9,25 Mrd. im Vorjahreszeitraum. Nach Genehmigung durch die Europäische Zentralbank plant die Bank für November den Start eines Aktienrückkaufprogramms über EUR 1,3 Mrd. Die harte Kernkapitalquote (CET1) lag Ende September bei 12,9%. Der Rückgang wurde teilweise mit der Übernahme der Leasinggesellschaft Athlon begründet. Bis Jahresende soll die Quote wieder über 13% liegen. BNP Paribas bestätigte ihre mittelfristigen Ziele: Bis 2028 werden eine Rendite auf das materielle Eigenkapital von mehr als 13% und ein Aufwand-Ertrags-Verhältnis unter 56% angestrebt. Ein neuer Strategieplan bis 2030 soll am 2. Februar 2027 vorgestellt werden.

Quelle: finews.ch

Dieser Artikel wurde vom Markets-Desk von Helvetic Markets mit KI-Unterstützung erstellt.
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