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Swiss Re führt steigende Versicherungskosten in Europa auf Extremwetter zurück

Schwere Unwetter, darunter ein Hagelsturm in der Schweiz mit Schäden von über 1,7 Mrd. Franken, treiben die Kosten für den europäischen Versicherungssektor in die Höhe.

Redaktion Helvetic Markets · 13 Oct 2026 · 14:00 · 1 Min. Lesezeit
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Swiss Re führt steigende Versicherungskosten in Europa auf Extremwetter zurück
Photo: roland zh / Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Extreme Wetterereignisse werden zunehmend zu einem bedeutenden Kostentreiber für die Versicherungsbranche in Europa, erklärte der Rückversicherer Swiss Re beim Branchentreffen in Baden-Baden.

Der schwere Hagelsturm in der Schweiz vom 28. August 2026 verursachte geschätzte versicherte Schäden von mehr als 1,7 Mrd. Franken. Windböen und Hagel trafen insbesondere die Kantone Bern, Solothurn, Aargau, Zürich und Thurgau. Leopold Camara, Leiter der Schaden- und Unfallrückversicherung für Nord-, Mittel- und Osteuropa bei Swiss Re, erklärte, dass dasselbe Ereignis mit seinem Zentrum über Zürich voraussichtlich deutlich höhere Schäden verursacht hätte.

Rund 800 Mio. Franken der geschätzten Gesamtschäden entfielen auf Motorfahrzeuge. Swiss Re stellte fest, dass Fahrzeugschäden bei Extremwetterereignissen eine immer wichtigere Rolle spielen. Auch Hagelstürme in Norditalien führten im Juli und August zu hohen Schäden.

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Neben Hagel und Stürmen rücken Waldbrände verstärkt in den Fokus. Einer Studie von Swiss Re zufolge sind die Schäden durch Waldbrände in Europa in den vergangenen Jahrzehnten jährlich um acht bis elf Prozent gestiegen. In Frankreich waren 2026 grössere Flächen von Bränden betroffen als in den vorangegangenen zwanzig Jahren. In Spanien zerstörten Brände dieses Jahr insgesamt grössere Flächen, obwohl es in früheren Jahren mehr einzelne Brände gegeben hatte, erklärte Nikhil da Victoria Lobo, Leiter der Rückversicherung für West- und Südeuropa, den Nahen Osten und Afrika bei Swiss Re.

Extreme Hitze und Dürre könnten weitere wirtschaftliche Schäden auslösen. Tiefe Wasserstände in wichtigen Flüssen beeinträchtigen den Gütertransport und belasten die Lieferketten. Auch Energieversorgung, Infrastruktur und Landwirtschaft sind betroffen.

Swiss Re machte keine eindeutigen Aussagen zur Preisentwicklung am Rückversicherungsmarkt. Pauschale Aussagen über fallende Preise spiegelten wegen unterschiedlicher Entwicklungen in den Geschäftsbereichen und Regionen die Marktrealität nicht wider. Camara beschrieb die Lage als eine Vielzahl von Mikrozyklen.

Quelle: finews.ch

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Dieser Artikel wurde vom Markets-Desk von Helvetic Markets mit KI-Unterstützung erstellt.
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