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BIP steigt im dritten Quartal im Euroraum um 0,4% und in der EU um 0,5%

Eurostat veröffentlicht vorläufige Schnellschätzungen, die für das dritte Quartal 2026 ein Wirtschaftswachstum im Euroraum und in der Europäischen Union zeigen.

Redaktion Helvetic Markets · 30 Oct 2026 · 14:00 · 2 Min. Lesezeit
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BIP steigt im dritten Quartal im Euroraum um 0,4% und in der EU um 0,5%
Photo: yatsusimnetcojp / Pixabay

Im dritten Quartal 2026 stieg das saisonbereinigte Bruttoinlandprodukt gegenüber dem Vorquartal im Euroraum um 0,4% und in der Europäischen Union um 0,5%. Dies geht aus einer vorläufigen Schnellschätzung von Eurostat hervor, dem statistischen Amt der Europäischen Union. Im zweiten Quartal 2026 war das BIP im Euroraum um 0,6% und in der EU um 0,7% gewachsen. Eurostat verwies darauf, dass die vorläufigen Schnellschätzungen auf noch unvollständigen Datenquellen beruhen und weiter revidiert werden können.

Gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal stieg das saisonbereinigte BIP im dritten Quartal 2026 im Euroraum um 1,3% und in der EU um 1,5%. Im Vorquartal hatten die jährlichen Wachstumsraten 1,2% beziehungsweise 1,4% betragen.

Unter den Mitgliedstaaten mit verfügbaren Daten für das dritte Quartal 2026 verzeichnete Irland mit 5,5% den stärksten Quartalsanstieg. Dahinter folgten Estland, Spanien und die Niederlande mit jeweils 0,6%. Rückgänge gab es dagegen in Litauen mit einem Minus von 1,0% und in Frankreich mit 0,1%. Im Jahresvergleich fiel die Wachstumsrate in 14 Ländern positiv und in einem Land negativ aus.

Die Länderzahlen für das dritte Quartal 2026 unterschieden sich innerhalb der EU. Belgien wuchs im Quartalsvergleich um 0,3% und im Jahresvergleich um 0,7%. Tschechien meldete 0,5% gegenüber dem Vorquartal und 1,6% gegenüber dem Vorjahr. Deutschland legte um 0,2% beziehungsweise 1,2% zu. Estland verzeichnete ein Quartalswachstum von 0,6% und ein Jahreswachstum von 2,2%. Irlands Quartalsanstieg von 5,5% führte zu einer Jahresrate von 3,6%. Die irische Schnellschätzung wird jedoch als «CSO Frontier Series Output» eingestuft. Sie basiert überwiegend auf Produktionsdaten, gilt daher als experimentell und wird künftig bei Einbezug der verwendungsseitigen Ergebnisse revidiert werden können.

Spanien wuchs gegenüber dem Vorquartal um 0,6% und gegenüber dem Vorjahr um 2,7%. Frankreich verzeichnete einen Quartalsrückgang von 0,1% und ein Jahresminus von 0,1%. Italien meldete Nullwachstum im Quartalsvergleich und ein Jahresplus von 0,8%. Litauens Quartalsminus von 1,0% stand ein Jahreszuwachs von 2,3% gegenüber. Ungarn wuchs im Quartalsvergleich um 0,1% und im Jahresvergleich um 1,5%. Die Niederlande legten um 0,6% beziehungsweise 2,1% zu. Österreich meldete ein Quartalsplus von 0,2% und eine Jahresrate von 0,6%. Portugal wuchs um 0,2% gegenüber dem Vorquartal und um 2,4% gegenüber dem Vorjahr. Finnland verzeichnete 0,5% Quartalswachstum und 1,8% Jahreswachstum. Schweden legte im Quartalsvergleich um 0,4% und gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um 2,8% zu.

Die vorläufige Schnellschätzung für das dritte Quartal 2026 wurde anhand von Daten aus 19 Mitgliedstaaten erstellt, die 96% des BIP des Euroraums und 94% des EU-BIP abdecken. Eurostat erklärte, die Zahlen früherer Quartale seien mit dieser Veröffentlichung nicht revidiert worden. Alle Berichtsdaten können mit der für den 13. November 2026 geplanten BIP-Schnellschätzung t+45 sowie den regulären Schätzungen am 7. Dezember 2026 und 19. Januar 2027 aktualisiert werden.

Quelle: Eurostat – News releases

Dieser Artikel wurde vom Markets-Desk von Helvetic Markets mit KI-Unterstützung erstellt.
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