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Swiss Market Index schliesst höher bei sinkenden Anleiherenditen und Ölpreisen

Die Schweizer Börse beendete die Sitzung mit Gewinnen, getragen von tieferen Anleiherenditen und Rohölpreisen, während Wall-Street-Indizes Rekordstände erreichten.

Redaktion Helvetic Markets · 7 Oct 2026 · 06:00 · 3 Min. Lesezeit
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Swiss Market Index schliesst höher bei sinkenden Anleiherenditen und Ölpreisen
Photo: Kidfly182 / Wikimedia Commons, CC BY 4.0

Der Swiss Market Index legte am Dienstag um 0,62% auf 13'788 Punkte zu, gestützt durch tiefere Anleiherenditen und sinkende Erdölpreise. Während der Sitzung erreichte der Leitindex einen Höchststand von 13'902 Punkten. Zu den gefragten Aktien gehörten Amrize mit einem Plus von 1,7%, UBS und Holcim mit jeweils 1,4% sowie Nestlé mit einem Anstieg von 1,0%. Lonza führte den Index im früheren Sitzungsverlauf mit einem Gewinn von 2,6% an, bevor Gewinnmitnahmen den Anstieg auf 0,2% verringerten. Unterstützung erhielt Lonza durch Studienergebnisse des US-Kunden Vaxcyte, dessen Pneumokokken-Impfstoff die Ziele einer zulassungsrelevanten Studie erreichte. Die Pharmaschwergewichte Novartis und Roche verzeichneten moderate Gewinne von 0,6% beziehungsweise 0,3%. Die Aktien von Partners Group legten um 0,7% zu, während das auf Privatmärkte spezialisierte Unternehmen auf die Auflösung eines in London kotierten Private-Equity-Fonds zusteuerte. Zuvor hatten rund drei Viertel der Anleger von «Partners Group Private Equity Limited» für einen Ausstieg gestimmt.

Sandoz und Galderma eröffneten deutlich höher, gerieten dann aber unter Gewinnmitnahmen und schlossen 0,3% beziehungsweise 0,1% tiefer. Logitech gewann nach einem späten Schub in der letzten halben Handelsstunde 0,6%. Am breiten Markt sprangen die Komax-Aktien nach einer Kurszielerhöhung um 8,1% nach oben, Skan legte um 5,5% und Aryzta um 4,1% zu. Die Aktien von Flughafen Zürich reagierten verhalten und stiegen um 0,5%, obwohl der Flughafen am vorangegangenen Sonntag die höchste jemals an einem einzelnen Tag verzeichnete Passagierzahl erreichte. Idorsia beendete die Sitzung im Minus.

US-Aktien eröffneten höher, wobei die Indizes S&P 500 und Nasdaq 100 Rekordstände erreichten. Unterstützung kam von einer Entspannung an den Öl- und Anleihemärkten sowie der anhaltenden Stärke der Technologieaktien. Der Dow Jones Industrial Average stieg um 0,5% auf 51'530 Punkte. Der marktbreite S&P 500 erreichte ein Rekordhoch von 7'835 Punkten und notierte 0,7% höher bei 7'829 Punkten. Der technologielastige Nasdaq 100 erreichte einen Rekordstand von 31'328 Punkten und lag zuletzt 0,8% im Plus bei 31'314 Punkten. Consorsbank-Marktanalyst Jochen Stanzl erklärte, das neue Nasdaq-Hoch zeige Vertrauen in eine weiterhin starke Nachfrage nach künstlicher Intelligenz. Nvidia setzte seinen Rekordlauf mit einem Plus von 1,5% auf USD 242,40 fort. Damit rückte das weltweit wertvollste börsenkotierte Unternehmen näher an eine Marktkapitalisierung von USD 6 Bio., die bei einem Aktienkurs von knapp USD 249 erwartet wird.

Die Aktien von Constellation Energy legten zu, nachdem das Unternehmen einen Stromliefervertrag im Umfang mehrerer Milliarden Dollar mit der Alphabet-Tochter Google zur Versorgung energieintensiver KI-Rechenzentren abgeschlossen hatte. Die Aktien des grössten US-Atomkraftwerksbetreibers sprangen um 9,4% nach oben. Die Vereinbarung umfasst die Lieferung von 3'590 Megawatt durch Kapazitätserhöhungen an elf Atomkraftwerken in Illinois, Pennsylvania und New Jersey. Constellation plant im Rahmen des Abkommens Investitionen von mehr als USD 4,3 Mrd.; erste Stromlieferungen aus den ausgebauten Anlagen werden 2028 erwartet. Die Vereinbarung reagiert auf einen Vorschlag des grössten US-Netzbetreibers PJM, wonach Rechenzentren eine eigene Stromversorgung sicherstellen müssen oder in Zeiten der Spitzennachfrage vom Netz getrennt werden. Die Aktien von Borgwarner stiegen nach einer Hochstufung auf «Overweight» durch Morgan Stanley um 5,2%. Die Bank verwies auf die anhaltend starke Nachfrage nach Verbrennungs- und Hybridmotoren. Option Care Health sprang um 33% auf USD 31,05, nachdem der US-Gesundheitskonzern McKesson und die Private-Equity-Gesellschaft Clayton Dubilier & Rice eine Übernahme des Anbieters von Infusionsdienstleistungen zu USD 32,05 je Aktie vorgeschlagen hatten. Dies entspricht einem Unternehmenswert von rund USD 5,8 Mrd.

Sinkende Ölpreise und Anleiherenditen stützten die Finanzmärkte. Die Rendite 30-jähriger US-Staatsanleihen fiel auf 5,626%, nachdem sie in der vorangegangenen Sitzung mit 5,702% den höchsten Stand seit 2002 erreicht hatte. Die Rohölpreise gaben um 1,5 bis 2% nach. Brent notierte bei USD 98,00 je Barrel, während WTI auf USD 88,03 je Barrel sank. Belastend wirkten robuste Exporte aus dem Nahen Osten und die Freigabe von Notreserven durch die G7-Staaten. Die Anlegerstimmung profitierte zudem von der Erwartung einer starken Berichtssaison und der anhaltenden Begeisterung für künstliche Intelligenz. Dakota-Wealth-Portfoliomanager Robert Pavlik verwies auf die Erwartung, dass der Informationstechnologiesektor bei der Performance führend sein werde. AMD legte um 2,6% zu, während der Halbleiterhersteller seine Produktion ausweitete, um die hohe Nachfrage nach Computerchips zu bedienen.

Quelle: cash.ch — Top News

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Dieser Artikel wurde vom Markets-Desk von Helvetic Markets mit KI-Unterstützung erstellt.
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