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Führungskräfte Schweizer Unternehmen erhöhen Aktienkäufe bei fallenden Kursen

Führungsteams von Partners Group, Stadler Rail, EFG International, Medacta und Warteck Invest verstärken Insiderkäufe angesichts unterschiedlich starker Kursbelastungen.

Redaktion Helvetic Markets · 14 Oct 2026 · 06:00 · 3 Min. Lesezeit
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Führungskräfte Schweizer Unternehmen erhöhen Aktienkäufe bei fallenden Kursen
Photo: Ahunt / Wikimedia Commons, CC0

Führungskräfte mehrerer Schweizer Unternehmen haben nach erheblichem Abwärtsdruck auf die Aktienbewertungen zuletzt mehr eigene Firmenaktien gekauft. Beim Privatmarktspezialisten Partners Group mit Hauptsitz in Baar erwarben Verwaltungsrats- und Geschäftsleitungsmitglieder vom 6. bis 8. Oktober an drei Handelstagen privat Aktien für rund 21 Mio. Franken. Damit steigen die gesamten Insiderkäufe seit Anfang September auf knapp 39 Mio. Franken. Die Transaktionen folgen auf einen anhaltenden Kursrückgang im Jahresverlauf, verschärft durch Rückgabewünsche bei Evergreen-Fonds, eine Leerverkäuferattacke und einen geplanten CEO-Wechsel. Bis zum dritten Quartal setzte sich der Abwärtstrend fort, die Titel notierten nur knapp über 600 Franken und damit rund 55% unter dem Stand vom Frühjahr 2025. Beobachter nennen zwei Faktoren: ein Kurs-Gewinn-Verhältnis von 14 auf Basis der Prognosen für 2027, den tiefsten Stand seit 14 Jahren, und Bloomberg-Daten, wonach weniger als 40% der Analysten die Aktie empfehlen, so wenige wie seit 2014 nicht mehr.

Beim Zughersteller Stadler Rail hielten Firmenpatron Peter Spuhler und weitere Führungskräfte trotz vergangener Schwankungen an Investitionen fest. Nach starken Halbjahreszahlen mit einem Umsatzplus von 40% und einem mehr als verdoppelten Betriebsgewinn kaufte ein Geschäftsleitungsmitglied jüngst Aktien für knapp 1,5 Mio. Franken. Die Transaktion wurde Ende September der SIX Swiss Exchange gemeldet. Die Bewertung bleibt mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 16,5 unter dem langfristigen Durchschnitt von 19,6. Als nächste Meilensteine stehen der Jahresbericht am 17. März 2027 und der Halbjahresbericht Ende August 2027 an.

EFG International erlebte eine schwankungsreiche Phase mit einem Kursrückgang von insgesamt rund 18% im Jahresverlauf. Belastend wirkten tiefere Halbjahresgewinne durch höhere Kosten bei weitgehend stagnierenden Erträgen. Nach Managementverkäufen in den Vorwochen erwarb ein Verwaltungsratsmitglied am 1. Oktober Aktien für 2,1 Mio. Franken. EFG will am 24. November einen Zwischenbericht über die vergangenen zehn Monate und am 17. Februar die Jahresergebnisse veröffentlichen. Der Anlegerfokus bleibt auf Vermögenswachstum und Margen gerichtet.

Das Tessiner Orthopädieunternehmen Medacta verzeichnete ein stetiges jährliches Umsatzwachstum von rund 15%. Die Aktien verloren dieses Jahr jedoch fast 27% und gegenüber ihrem Februarhoch rund 33%. Eine unerwartete Abschwächung im US-Markt belastete die Margen und verringerte den Halbjahresgewinn von knapp 61 Mio. Franken im Vorjahr auf knapp unter 42 Mio. Franken. Nach der Korrektur, die das Kurs-Gewinn-Verhältnis auf Basis der Prognosen für nächstes Jahr auf 22,3 und damit deutlich unter den langfristigen Durchschnitt von knapp 34 drückte, kaufen Insider regelmässig zu. Das Management meldete der SIX seit Mitte September Transaktionen für rund 2,15 Mio. Franken, während ein Verwaltungsratsmitglied im selben Zeitraum Aktien für über 713'000 Franken verkaufte.

Beim Immobilienunternehmen Warteck Invest erwarb ein Verwaltungsratsmitglied Mitte September Aktien für 1,5 Mio. Franken. Dies übertrifft die üblichen Transaktionen des Nebenwerts, die meist zwischen 20'000 und 360'000 Franken liegen. Die Aktien verloren dieses Jahr 2,3% und schwanken weniger stark als vergleichbare Werte wie PSP und SPS.

Quelle: cash.ch — Top News

Dieser Artikel wurde vom Markets-Desk von Helvetic Markets mit KI-Unterstützung erstellt.
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