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Banque Richelieu Switzerland ernennt Richard Albrecht zum neuen CEO

Richard Albrecht übernimmt die Leitung von Banque Richelieu Switzerland, während die französische Gruppe ihre verwalteten Vermögen von EUR 11 Mrd. auf EUR 15 Mrd. steigern will.

Redaktion Helvetic Markets · 5 Oct 2026 · 16:00 · 2 Min. Lesezeit
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Banque Richelieu Switzerland ernennt Richard Albrecht zum neuen CEO
Photo: Ank Kumar / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Banque Richelieu Switzerland stellt sich für ihre nächste Wachstumsphase neu auf und ernennt Richard Albrecht zum neuen CEO. Die Ernennung steht unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht. Albrecht soll das bestehende Geschäft in Zürich ausbauen und gleichzeitig eine physische Präsenz in Genf aufbauen. Zu seinen Aufgaben gehören zudem die Stärkung der internen Teams sowie des Bereichs Vermögensverwaltung und die Intensivierung der Zusammenarbeit mit allen übrigen Einheiten innerhalb von Groupe Banque Richelieu.

Diese Ernennung ist Teil einer umfassenderen Expansionsstrategie der Mutterorganisation. Groupe Banque Richelieu wies Ende Juni 2026 verwaltete Vermögen von mehr als EUR 11 Mrd. aus. Das Management hat sich zum Ziel gesetzt, diesen Betrag in den kommenden drei Jahren auf EUR 15 Mrd. zu erhöhen. Dies entspricht einem geplanten Anstieg um mehr als ein Drittel. Die Organisation will dieses Ziel durch eine Kombination aus organischer Entwicklung und gezielten externen Wachstumsmöglichkeiten in ihren etablierten Kernmärkten erreichen.

Die Bankengruppe ist in den Bereichen Vermögensverwaltung, Investmentbanking und Asset Management tätig. Ihre Unternehmensstruktur umfasst mehrere Einheiten, darunter Banque Richelieu France, Banque Richelieu Monaco, Richelieu Corporate Finance, Richelieu Invest, Banque Richelieu Switzerland und Banque Richelieu GCC mit Sitz in Abu Dhabi. Über diese verschiedenen Einheiten hinweg beschäftigt die Gruppe insgesamt rund 230 Mitarbeitende.

Mit dieser Ernennung gewinnt das Institut eine Führungskraft mit nahezu drei Jahrzehnten Berufserfahrung im Schweizer Private Banking. Albrecht ist ausgebildeter Ökonom und begann seine Karriere bei UBS und Lombard Odier. In den vergangenen 15 Jahren leitete er zunächst das Schweizer Marktgeschäft der Deutschen Bank, bevor er die Verantwortung für BNP Paribas in Genf übernahm. Im Jahr 2023 wechselte er als Leiter der Vermögensverwaltung zu REYL Intesa Sanpaolo. Insgesamt kommt er damit auf annähernd 30 Jahre Erfahrung im Bankgeschäft und in der Vermögensverwaltung.

Albrecht sieht erhebliche Chancen in den wichtigsten Schweizer Finanzzentren. Zürich und Genf seien strategisch wichtige Märkte mit beträchtlichem Expansionspotenzial, um die Ambitionen des Instituts zu unterstützen. Gemeinsam mit dem stellvertretenden CEO Gian Nay und den bestehenden Mitarbeitenden will er das Schweizer Geschäft nachhaltig ausbauen.

Sylvain Fondeur, Generaldirektor von Compagnie Financière Richelieu, bezeichnete den Führungswechsel als neue Phase für das Schweizer Geschäft. Albrechts umfassende Kenntnis des lokalen Marktes und seine langjährige Erfahrung in der Vermögensverwaltung würden unmittelbar zur Umsetzung der angestrebten Wachstumsstrategie beitragen.

Quelle: finews.ch

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Dieser Artikel wurde vom Markets-Desk von Helvetic Markets mit KI-Unterstützung erstellt.
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